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Tipps des Monats September 2019

Jetzt beginnt bereits die Pflanzzeit für Zwiebel- und Knollenblumen z. B. Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse, Narzissen. Diese können sich jetzt gut eingewöhnen, wenn noch keine Fröste drohen oder auch anhaltende Herbstniederschläge. Obwohl diese in diesem trockenen Jahr doch recht nötig wären. Auch Sommerblüher (Allium oder Steppenkerzen z. B.) können jetzt schon in die Erde gebracht werden. Sollten Sie jetzt keine Zeit dafür finden, ist dies aber auch noch später im Jahr möglich.

Öfterblühende Rosen erfreuen uns oft noch bis zum ersten Frost mit ihren Blüten. Es lohnt sich hier, alles Verwelkte bis zum nächsten voll ausgebildeten Laubblatt auszuschneiden. Von Krankheiten befallene Blätter möglichst alle entfernen. Dies gilt auch für das Falllaub. Dies sind nämlich die Hauptinfektionsquellen für einen Neubefall im nächsten Jahr. Einmal blühende Rosen haben jetzt schon Hagebutten gebildet, diese bitte nicht schneiden. 

Für Blumenkübel empfehlen sich jetzt schöne Blattschmuckpflanzen mit ihren verschiedenen Farben - z. B. Purpurglöckchen, Silberblatt, Efeu - um nur einige zu nennen. Da diese Pflanzen nicht mehr so stark wachsen, können sie gleich enger gepflanzt werden. So hat man noch weit in den Herbst hinein schönen Pflanzenschmuck. 

Im Teich kann man schon langsam mit dem Frühherbst-Putz beginnen. Gelbe Blätter der Wasserpflanzen sowie erstes in den Teich gefallenes  Herbstlaub sollten jetzt schon entfernt werden.  

 
Tipps des Monats August 2019

Voll in Blüte stehen jetzt die Sonnenblumen. Für die Vase schneiden Sie die Stiele an und halten die Stiele  für ungefähr zwei Minuten in heißes Wasser. Danach sofort in die Vase stellen und Sie haben  noch lange viel Freude an den Sonnenblumen.

Einige Vögel brüten bis in den Spätsommer hinein (sogar teilweise bis September). Bitte achten Sie beim Rückschnitt auf brütende Vögel. Damit die Hecke auch unten dicht belaubt bleibt, sollte sie unten breiter bleiben als oben. Bei einem entsprechend großen Garten können Sie als Hecke wunderbar Blütensträucher pflanzen, die fast nicht geschnitten werden müssen. Es eignen sich dafür Weigelien, Zierquitte, Schmetterlingsflieder, Gartenhibiskus oder Hartriegel - um nur einige zu nennen.  Planen Sie ca. 2 - 3 m Heckenbreite dafür ein. 

Der Buchsbaumzünsler ist im Vormarsch. Die Larven sind ca. 5 cm lang, sie sind grünlich mit schwarzen und weißen Längsstreifen, und sie hinterlassen grünliche Kotkrümel. Ein Hinweis sind abgefressene Blätter. Die älteren Larven - d. h. zum jetzigen Zeitpunkt - können mit Spruzit Schädlingsfrei bekämpft werden. Die Pflanze muß dabei ordentlich benetzt werden. Die jungen Raupen im Frühjahr sind in den zusammen gesponnenen Blättern mit Pflanzenschutzmitteln kaum zu erreichen, hier hilft nur ein Rückschnitt. In jüngster Zeit ist in Isernhagen ein verstärkter Befall mit den Larven des Buchsbaumzünslers festgestellt worden.

 
Tipps des Monats Juli 2019

Die ersten Himbeeren sind jetzt reif. Die früheren Sorten sind häufig vom Himbeerkäfer befallen. Das Weibchen legt die Eier in die offenen Himbeerblüten, die Larve (Made) lebt zunächst in der Frucht bevor sie sich auf den Boden fallen läßt, um sich zu verpuppen. Späte Himbeersorten (Herbstsorten - z. B. Autumn Bliss oder Himbo-Top) werden vom Himbeerkäfer nicht befallen.

Das sehr trockene und heiße Wetter ist für die Rosen nicht gut. Sie werden befallen von der Rosenzikade (weißliche Sprenkel auf den Blättern), von der Rosenblattwespe (Fensterfraß,die Larven wandern in den Boden ab und verpuppen sich dort), und von der Spinnmilbe (diese saugt sich fest, die Blätter bekommen helle Sprenkel, werden dann fahl und vertrocknen). Gegen alle diese Krankheiten hilft z. B. Spruzit AF Rosen Schädlingsfrei. Bitte verwenden Sie dieses Mittel möglichst abends, da es durch UV-Strahlen zerfällt. Und wichtig - es ist nützlingsschonend. 

Im Juli erwarten wir in der Regel Regenfälle, die zu einem sehr feuchtwarmem Klima führen, welches pilzfördernd ist. Hier hilft als biologisches Mittel Schachtelhalmextrakt von Neudorff. 

Einen schönen Blumenstrauß aus dem eigenen Garten können Sie mit Ihren Rosen zaubern. Schneiden Sie die Triebe, die gerade geöffnete Knospen haben (wegen der längeren Haltbarkeit) ab. Dann werden die Rosen schräg angeschnitten und in lauwarmes Wasser gestellt.  Hübsch dazu sehen Gräser und Schleierkraut aus. 

 

 

 
Tipps des Monats Juni 2019

Der Sommer ist endlich da und leider auch schon wieder die Trockenheit. Frühmorgens ist die beste Gießzeit, wenn das aus Zeitgründen z. B. nicht geht, ist die zweitbeste Zeit zum Gießen die Abendzeit. Es sollte aber den Kübeln und Beeten noch genug Zeit bleiben, daß sie möglichst noch abtrocknen können. Besser ist es auch, lieber einmal weniger, dafür aber durchdringend zu gießen.

Gut mit der Trockenheit und Hitze können die Mittelmeerpflanzen umgehen, wie z. B. Lavendel oder Thymian. 

Wenn Sie wenig Zeit zum Unkraut jäten haben - Kräuter wie Giersch, Gänseblümchen oder auch Sauerklee können durchaus als Bereicherung im Salat dienen. Wichtig ist aber, daß Sie sich absolut sicher sind, um welche Pflanze es sich handelt und Sie auch wissen, daß nicht vorher gespritzt worden ist.  

 
Tipps des Monats Mai 2019

Das Gartenjahr startet jetzt so richtig durch - auch wenn der Mai in diesem Jahr sich bis jetzt noch recht kühl gezeigt hat.Noch dazu ist der Mai bis jetzt recht trocken geblieben, denken Sie bitte an ausreichende Bewässerung.

Einjährige Sommerblumen können jetzt direkt ins Beet gesät werden, und ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) können Balkonkästen und Kübel neu bepflanzt werden ohne Sorge vor Spätfrostschäden zu haben. Der Rasen sollte jetzt regelmäßig gemäht werden - ideale Schnitthöhe liegt bei 3 - 5 cm. 

Jetzt ist auch die beste Zeit, einen Teich anzulegen. 

Bei Wein- und Johannisbeerblättern achten Sie bitte darauf, ob sich schrumpelige Blatterhöhungen bilden, die sich mit der Zeit rot färben. Hier hilft es, mit einem Insektizid zu spritzen. Bei noch schwachem Befall reicht es aus, wenn die kranken Blätter abgekniffen werden. 

 

 

 
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